
MUSHROOMHEAD – SpongeBob mit nassem Fell
Die Zuschauermenge am Donnerstagabend vor der T-Stage lässt vermuten, dass der Auftritt von MUSHROOMHEAD von vielen Besuchern schon lange sehnsüchtig gewünscht und erwartet wurde. Die neun Musiker aus Cleveland lassen sich auch nicht lange bitten und legen nach einem kurzen Intro zur Musik von Sponge Bob Schwammkopf mit brachialer Gewalt und optisch interessantem Bühnensetting los. So stehen links und rechts auf der Bühne zusätzlich zu den regulären Drums noch zwei Percussion-Sets, die von innen rot beleuchtet und mit nassen Drum-Fellen versehen sind.
Das sorgt natürlich für eine extrem coole Optik, sobald ein Schlag erfolgt.
Im Wechsel dazu nehmen die zwei Gitarristen die Plätze der Trommler ein und nutzen die Percussions als Trittbretter. Zusätzlich tragen Masken und Kostüme zum Gesamteindruck bei. Die Energie springt von Sekunde eins auf das Publikum über, obwohl es dauerhaft ein reges Kommen und Gehen vor der Bühne gibt. Offensichtlich wollten einige Zuschauer MUSHROOMHEAD “einfach mal sehen“, stellen dann aber fest, dass sie damit doch nicht so viel anfangen können. Diejenigen, die bleiben, bekommen jedoch eine gute Show geboten. Besonders gut wird es immer dann, wenn Sängerin Jackie LaPonza die Bühne betritt und mit ihrer rauen Stimme aufhorchen lässt. Die Band feuert Songs wie “Fall In Line“, “Qwerty“ oder das Prince-Cover “When Doves Cry“ in die Menge und scheint ebenso viel Spaß zu haben wie die Zuschauer. Ein gelungenes Debüt!
(Sonja)
15.08.2026

















































